Die Realität sollte sich mal Gedanken machen, warum so viele Menschen nichts mit ihr zu tun haben wollen.

Severin Groebner

Kabarettist

Aktuelles Programm: »Gut möglich!«
Ein Programm in Futur exact

„Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt,“ schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot. Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft.

Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn) wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Nerven gehen?

Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Und wen trifft man dort? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst – nur älter.

Kommen Sie und schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft.

Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.

Regie: Mathias Repiscus

Severin Groebner, geboren in Wien, ist ein Grenzgänger zwischen Humor und Musik, Pointen und Poesie, Kabarett und Kaspar Hauser, Genie und Wahnsinn, sowie Deutschland und Österreich.

Er ist Kabarettist, Autor und Schauspieler und steht seit über 25 Jahren auf der Bühne. Otfried Fischer nannte ihn einst eine „Weltuntergangs­stimmungskanone“, was vielleicht erklärt, warum Groebner in der Finanzmetropole Frankfurt am Main lebt. Seine Programme zeichnen sich durch Experimentierlust und Vielseitigkeit aus und drehen sich um tödliche Schrebergärten, komische Begräbnisse, traurige Firmenfeiern, unterforderte Übernehmer, die Ewigkeit, Zeit&Raum, Erdbeeren und Tomaten. Bei Groebner ist also sicher für jeden etwas dabei.

Auszeichnungen

Österreichischer Kabarettpreis 2013
Salzburger Stier 2004
Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis 2003
Österreichischer Kabarettpreis (Förderpreis) 2001
Deutscher Kabarettpreis (Förderpreis) 2000
Grazer Kleinkunstvogel 1995

Stimmen

Groebner spielt mit der neuen Lust am schlechten Gewissen, aber sich schuldig zu fühlen ist selten so erhellend und vergnüglich wie hier.
Münchener Abendzeitung
Zum schwarzen Humor ist eben auch Groebner zurückgekehrt, auf sehr kluge und faszinierende Art.
Süddeutsche Zeitung
Groebner bringt seinen schwarzen Humor über die Apokalypse der Menschheit schlau und lustig auf die Bühne. Seine Szenarien für die Zukunft sind überspitzt, spielen mit Vorurteilen und Ängsten. Sie sind aber – wie sein Programm schon sagt – auch irgendwie „gut möglich“. Darüber zu lachen ist deshalb an manchen Stellen gar nicht so einfach. Auch wenn Humor bestimmt der beste Wegbegleiter für die Zukunft ist.
wien.ORF.at
Severin Groebner hat sich viel angetan mit seinen Untergangsszenarien, er spiegelt Ängste, die wir nicht wirklich verstehen und benennt Zustände, die wir wirklich gut verdrängen. Wie es auch ausgeht, das Stück ist sehenswert, sehr sehenswert, nicht nur für jugendliche Klimaschützer, auch für ihre Eltern. Und Großeltern.
Die Presse (Wien)

TV & Radio

Fernsehen

Schlachthof (BR)
SchleichFernsehen (BR)
Vereinsheim (BR)
Die Anstalt (ZDF)
Satire Gipfel (ARD)
Tafelrunde (ORF3)
Was gibt es Neues (ORF1)

Hörfunk

Radiospitzen (Bayern2)
Politikum (WDR)
Kabarettfest (WDR)
Contra (Ö1)

Publikationen

Kolumne

„Ausgepackt“ (FAZ)
wöchentliche Kolumne in der Wiener Zeitung

Bücher

Servus Piefke (2011)
Lexikon der Nichtigkeiten (2018)

Material

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